1. Auflage 1952
64 Seiten, 76 Abbildungen

2./3. Auflage 1953
64 Seiten, 76 Abbildungen

4./5. Auflage 1958
64 Seiten, 76 Abbildungen

6. Auflage 1963
80 Seiten, 94 Abbildungen

7. Auflage 1966
80 Seiten, 94 Abbildungen

TitelKurzwellen-Amateurantennen RPB 44
AutorWerner W. Diefenbach
VerlagFranzis Verlag München
FormatPapiereinband, 11,5x17,5 cm

Inhalt:

Einführung

Schon die Empfangstechnik im MW-Bereich bietet Beispiele für die große Bedeutung , die der richtigen Antenne zukommt. Verwendet man statt einer leistungsfähigen, zweckmäßig bemessenen Antenne etwa ein kurzes Stück Draht, so sinken Empfangsleistung, Störfreiheit und Konstanz des Rundfunkempfangs stark ab.
Auch der KW-Amateur macht beim Empfang auf den einzelnen Amateurbändern ähnliche Erfahrungen. Mit behelfsmäßigen Antennen gelingt nur in Sonderfällen bei günstigen Ausbreitungsverhältnissen erstklassiger Empfang aus weit entfernten Ländern, während die gute KW-Hochantenne regelmäig DX-Empfang liefert.
Für den Sendeamateur ist die richtige Sendeantenne von ausschlaggebender Bedeutung. Da der Sendeleistung jeder Station gemäß dem Amateurfunkgesetz Grenzen gesetzt sind, kann eine wesentliche Lautstärkeerhöhung nur durch günstige Abstrahlung der HF-Energie über eine genau angepasste Sendeantenne erreicht werden. Mancher Sendeamateur hat infolge ungünstiger Sendeantennen jahrelang keine wesentlichen Reichweiteerfolge erringen können und erst nach Aufstellen einer ausreichend hohen und genau berechneten Spezialantenne die gewünschten DX-Ergebnisse erzielt.
Ein dankbares Betätigungsfeld stellt in dieser Beziehung der Bau von Richtantennen dar. auch mit verhältnismäßig einfachen Anordnungen ergeben sich Lautstärkeerhöhungen bis zu vier Lautstärkestufen ohne Vergrößerung der Sendeenergie. Solche Richtantennen verwenden ausländische Amateure mit größtem Erfolg, und auch in Deutschland setzen sich Richtantennen für die 20-, 15-, 10- und 2-m-Bänder immer mehr durch.
In der Amateurpraxis hat sich bewährt, die Sendeantenne gleichzeitig als Empfangsantenne zu benutzen, um einen eiwandfreien Empfang der Gegenstation sicherzustellen. Viele Amateure besitzen ferner weitere Antennen, dier für optimale Abstrahlung auf verschiedenen Bändern bestimmt sind.